Marion Sauer Leyding

STERNENKIND 


Nie durftest du die funkelnden Sterne sehen, die am Himmel zusammen mit den Mond stehen. Nie hattest du die Chance mit deinen kleinen Füßen zu gehen, um irgend wann im Leben zu stehen. Nie durftest du, lachen, weinen, schreien oder dich über etwas freuen. Nie durftest du, in meinen Armen liegen, um dich in den Schlaf zu wiegen. Nie hast du gesehen, wie im Winter die Schneeflocken, vom Himmel herab auf die Erde fielen. Nie hast du gesehen, wie am Weihnachtsabend, die Geschenke unter dem Baum dir Freude bringen, dazu die schönsten Weihnachtslieder klingen. Nie hast du, auch nur eine Kerze gesehen, die einmal im Jahr auf der Geburtstagstorte stehen. Nie, den Kuss bekommen, den die liebende Mutter dir gibt. Nie, die Umarmung der Liebe des Lebens gefühlt. Nie, das ist meine Schuld, ich hab dir dass alles genommenen, dass du je die kleinste Chance hättest bekommen. Hab dir einfach, dein Leben genommen. Doch nie werde ich mir das verzeihen, hab ich doch uns beiden, jede Chance für all diese Momente genommen. All das tut mir unsagbar weh, wenn ich am Himmel, dich mein Sternenkind sehe.

©copyright 2009 Marion Sauer/Leyding 


SCHAU IN MEIN GESICHT 


Das Lachen in meinem Gesicht,
kann dir sagen wie sehr ich dich vermisse.
Das Lachen sind Tränen, Trauer, Kummer
und Leid was tief in mir ist.
Doch wenn du in meine Augen schaust,
tief bis in den Grund.
Wirst du sehen,
welches Meer voller Tränen dort wohnt.
Aber wer will schon sehen, welches Leid
in einem Menschen verborgen ist.
Deshalb wirst du, nur ein Lächeln sehen
und nicht was dahinter verborgen ist. Ich sehe in die Augen der Menschen hinein,
tief und tiefer und sehe so manches Schreien.
Gut kann ich verstehen, was andere nicht sehen.
Auch wenn mir die Kraft fast fehlt,
wirst Du weiter nur ein Lächeln sehen.
Stopp! Halt!
So kann es nicht weiter gehen,
sollen es doch alle sehen .
Ich stelle mich hin und schrei und weine
all diesen Schmerz heraus.
Doch kann ich es nicht, da ist wieder die Stimme,
die sagt, ich will nicht was du, mein Herz mir sagst.
Und wieder kommt das Lachen in mein Gesicht,
doch glaub mir es ist kein Scherz.
Ich habe  nur den einen Wunsch, hör auf du verdammt starker Schmerz
© copyright 2009 Marion Sauer /Leyding


GEH DEINEN WEG 

Ich sehe in deine Augen, sehe
deinen Schmerz der in dir ist.
Die Verzweiflung die du fühlst,
es zerreißt mir mein Herz.
Ich kann dir nicht helfen,
denn alles was ich tun müsste,
schmerzt dich noch mehr.
Du glaubst ich versteh dich nicht,
wie es aussieht in dir. Doch ich weiß,
dass der Hass, diese Wut die du fühlst,
dich zerreißt und du eigentlich,
nur sagen willst, bitte verlass mich nicht.
Ich brauche dich.
Keine Angst will ich dir sagen,
ich bin für dich da, doch ich weiß
diese Worte finden den Weg nicht zu dir.
Viel zu tief hast du dich vergraben,
viel zu tief ist dein Schmerz.
Ich habe immer versucht,
deine vielen Facetten zu verstehen,
dir die Schmerzen zu nehmen,
hab sie selber gefühlt.
Das einzige was mir noch bleibt,
ist die Hoffnung, die Hoffnung,
dass du irgend wann zu dir, 
zu den Menschen, die dich lieben,
finden kannst. Das du lernst,
dass das Leben dir nicht immer alles
geben kann, aber was es dir gibt du annimmst. 
Ohne Angst es gleich wieder zu verlieren.
Du musst nur jetzt deinen Weg finden
und diesen auch gehen, dann wirst
du verstehen und alles wird besser gehen.
Die Liebe wird für immer da sein,
auch wenn du sie mal nicht spürst,
sie ist da und wird niemals vergehen.
Ich bete und flehe für dich, dass du die Kraft
findest um deinen Weg zu gehen.
Um endlich zu finden deine innere Ruhe
und deine Ziele im Leben erreichen kannst.
Und denk immer daran, die Liebe zu dir
wird niemals vergehen, ich wünsche mir nur
du kannst sie auch sehen. 

© copyright 2009 Marion Sauer /Leyding

ANGST
Angst hat mich übermannt,
als ich Gefühle hatte ohne Verstand.
Losgelassen den Verstand
fühlte ich wie alles zerbrach,
da sind die Tränen geflossen wie an einem Grab.
Schnell wieder den Verstand in Gang gebracht,
damit es ja keiner sieht,
was mein Herz so schwer gemacht.
Und wieder ist sie da die Last,
dabei haben mir die Tränen,
große Angst gebracht,
als der Verstand einmal Pause gemacht.
Alpträume bekam ich davon,
so schwer zu tragen ist diese Last.
Mein Gefühl ich sag es dir, ich fürchte dich sehr.
Ich wollte dir immer gefallen,
geliebt werden von dir, drum hab ich ertragen,
dass was du mit mir gemacht.

Kannst es vergessen, ich will das nicht mehr,
auch wenn du mich hasst dafür.
Ich werde die Angst überwinden und
dafür dir die Schmerzen schenken.
Ich weiß, dass hast du nicht gewollt.
Doch du bist einfach gegangen,
verschwunden, hast es dir leicht gemacht,
nicht EINMAL nach mir gefragt. 
© copyright 2009 Marion Sauer /Leyding
ICH SEHE DICH NICHT
Ich sitze hier und denk an Dich. 
Ich frage mich, wie geht es Dir und denkst auch du 
an mich. Bin ich überhaupt noch wichtig für Dich.
Du bist so weit und doch so nah, tief in meinem 
Herzen. So viel ist passiert, so viel Zeit 
vergangen, als ich dich das 
Letzte Mal in meinen Armen hielt. 
Ich stehe hier, am Wegesrand, ich schaue in die 
Ferne und hoffe das ich was sehen kann. Doch es ist mir nicht möglich, was zu sehen.
Ich schau zurück, da stehst du, ich dreh 
mich um, nach vorne und wieder sehe ich nichts.
Tränen fliesen mir über das Gesicht. Mein Blick er
ist getrübt. Ich fange an zu trauern, weine weiter 
um dich. Und wieder, dreh ich mich um, damit ich 
deine Augen sehen kann. Mein Herz es tut so weh, 
egal in welche Richtung ich mich auch dreh. Ich 
wünsche mir sehr das, wenn ich nach vorne schau, ich dich endlich wieder sehe. Ich sitze hier und denk an dich. Ich frage mich wie geht es dir. Ich schau nach vorne, doch sehen, sehen kann ich nichts. 
© copyright 2009 Marion Sauer /Leyding 
VERSTEHEN 
Ich habe nur für euch gekämpft und mich für euch 
umgesehen, doch ich selber blieb immer auf dem Weg 
stehen. Wollte mich nicht nach hinten umdrehen
oder in die Zukunft sehen. Ich habe für euch gelebt, habe mich nie selbst gesehen.
Habe alles getan um nicht in meine Vergangenheit zu sehen.
Ich weiß ich liebe euch und werde weiter kämpfen. 
Doch jetzt muss ich mich nach hinten umdrehen um 
dann auch mal mich zu sehen. Dieser Weg ist schwer, doch ich weiß ich muss in gehen.
Sonst werde ich nie, mich, nur andere sehen.
Dass müsst ihr verstehen, ich muss diesen Weg jetzt gehen. Und ich bleib dran, damit ich wieder kämpfen kann und wir gemeinsam in die Zukunft sehen. Deshalb muss ich mich jetzt einfach umdrehen, 
um auf dem richtigen Weg weiter zu gehen.
Sonst werde ich mich nie, auch mal selber sehen.
© copyright 2009 Marion Sauer/Leyding 


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